Kostenträger

Kostenträger sind:

- Pflegekassen
- Krankenkassen
- Sozialhilfeträger
- Privat

Wer übernimmt die Kosten unserer Dienstleistungen?
Wo und welche finanzielle Unterstützung können Sie in Anspruch nehmen?
Folgende Information wird Ihnen dabei helfen!


Die Pflegeversicherung:

In vielen Fällen werden die Pflegekosten durch die Pflegeversicherung getragen. Voraussetzung ist hierfür eine Einstufung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK), der bei einem Hausbesuch den Grad der Pflegebedürftigkeit feststellt.

Nach einem positiven Bescheid durch den MDK werden die durch den Pflegedienst erbrachten Leistungen rückwirkend ab dem Zeitpunkt der Antragstellung durch die Pflegekasse gezahlt. Die maximale Höhe der Zahlung hängt dabei von der Höhe der Pflegestufe ab. Nähere Informationen hier...

Handelt es sich um Leistungen aus dem Bereich der Pflegeversicherung, so rechnen wir direkt mit der Pflegekasse ab und berechnen dabei die vorgeschriebenen Entgelte für Leistungen der Pflegeversicherung.

Den Differenzbetrag zwischen den Entgelten der Pflegeversicherung und den tatsächlichen Kosten der Pflegeleistungen muss der Betroffene in der Regel selbst bezahlen. Ist er dazu nicht in der Lage, müssen seine Angehörigen den nicht bezahlbaren Teil abdecken, bzw. es können Leistungen der Sozialhilfeträger beantragt werden. Es sollte daher überprüft werden, ob den Betroffenen Leistungen der Sozialhilfeträger zustehen.


Die Krankenkasse:

Geht es um Leistungen der Behandlungspflege (z.B. eine Insulingabe, die Verabreichung von Medikamenten etc.) oder um eine Krankenhausvermeidungspflege, die durch den Arzt verordnet wurde, so übernimmt Ihre Krankenkasse die Kosten.

Neben der eigentlichen Rechnung erstellen wir einen Leistungsnachweis, in dem alle durchgeführten Pflegemaßnahmen festgehalten und von uns unterschrieben werden. Der Leistungsnachweis wird von Ihnen oder Ihren Angehörigen abgezeichnet und mit der Rechnung bei der Krankenkasse abgegeben. Dasselbe gilt für Leistungen aus dem Bereich der Behandlungs- bzw. der Krankenhausvermeidungspflege.


Sozialamt:

Wenn die Leistungen der Pflegeversicherung nicht ausreichen, besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Hilfe zur Pflege gemäß §§ 68/69 Bundessozialhilfegesetz (BSHG) beim zuständigen Sozialamt zu stellen. Hierbei spielen die eigenen Vermögensverhältnisse eine Rolle, die Sie beim zuständigen Sozialamt erfragen können.


Beihilfe:

Falls Sie beihilfeberechtigt sind, erstellen wir Ihnen eine anteilige Privatrechnung, die Sie bei Ihrer Beihilfestelle einreichen können.


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